Monday, April 11, 2011

Simon Beckett Tiere


Kurzbeschreibung: Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht … 

Bei diesem Buch gehen die Meinungen weit auseinander. Die meisten Leser kennen Simon Beckett als Autor von "Chemie des Todes". Die David Hunter-Reihe hat mich gefesselt, wie vorher nur wenige Bücher. Aber natürlich schreibt Beckett noch weitaus mehr.
Nach "Flammenbrut" wagte ich mich nun an "Tiere". Allein die Buchrückseite lies schon vermuten wie krank das Buch sein wird.
Das Buch ist nicht sonderlich dick, es sind gerade mal 284 Seiten.
Die Hauptperson, Nigel, ist seltsam. Und davon lebt das Buch. Seite für Seite wird man in seine Welt eingeführt. Es wird kein Geheimnis gemacht, um das, was im Keller gehalten wird. Nigels Leben mit Ihnen zusammen wird ohne viel Tam-Tam erzählt.
Und DAS macht dieses Buch so krank. Einerseits ist da dieser unschuldige, mit noch nichts dreckigem in Berührung gekommenen kleiner Junge. Und dann dieser absolut perverse junge Mann, der Lebewesen in seinem Keller gefangen hält.

Irgendwann lenkt das Thema auf den Tag des Besuches um. Zwei Arbeitskolleginnen,Cheryl und Karen,  kommen Nigel in seinem Pub besuchen. In Cheryl ist Nigel verliebt.
Alles ist genau geplant, Nigel hat extra Hotdogs gekauft und einen Film ausgeliehen.
Doch alles läuft schief. Und dann werden auch noch seine Mitbewohner entdeckt...

Wer auf ein Happy End hofft, wartet hier vergeblich. Das Ende lässt einem den Mund offen stehen.  
"Und das wars jetzt?" war mein erster , "Wie krank" mein zweiter Gedanke.

Von Langeweile würde ich bei dem aber Buch auf keinen Fall reden. Schafft man es sich auf das Buch einzulassen, dann findet man es super. Erwartet man das große Drama und den typischen Aufbau eines Thrillers, dann sollte man die Finger von lassen.

3 comments:

  1. da hast du recht
    das Müsli ist echt immer viel zu schnell leer

    http://marmeladenglas-momente.blogspot.com/

    ReplyDelete
  2. OOH! Schick maaal ;)
    Würde mich freuen-bin gespannt. :)
    hast du noch Ideen?

    LoveLaura.

    ReplyDelete
  3. ich glaub ich muss mir das mal von der Bibliothek leihen. Das hört sich echt krank an :D

    ReplyDelete

Thanks for reading and leaving me a little note.